Ärzte Zeitung, 09.05.2011

Neue Festbeträge sparen 260 Millionen Euro

BERLIN (fst). Der GKV-Spitzenverband hat die Festbeträge für neun Festbetragsgruppen festgelegt, die zum 1. Juli in Kraft treten. Davon erhoffen sich die Kassen Einsparungen von zusätzlich 260 Millionen Euro im Jahr.

Im Einzelnen handelt es sich um Medikamente gegen Schlafstörungen sowie zur Behandlung von Patienten mit Atemwegserkrankungen, Depressionen, Parkinson und Prostatakarzinom.

Für zwei der Festbetragsgruppen der Stufe 2 (Arzneimittel mit pharmakologisch-therapeutisch vergleichbaren Wirkstoffen) setzte der GKV-Spitzenverband zudem Grenzen für die Zuzahlungsfreistellung fest. Insgesamt müssten GKV-Versicherte damit für 25.000 Fertigarzneimittel keine Zuzahlungen leisten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »