Ärzte Zeitung, 29.08.2011

Fast sieben Millionen von Polymedikation betroffen

BERLIN (fst). 6,8 Millionen GKV-Versicherte erhalten nach Angaben des Apothekerverbands ABDA dauerhaft mehr als fünf Medikamente gleichzeitig.

Privatpatienten sind bei dieser Schätzung nicht berücksichtigt, so die ABDA. Über ein Jahr verteilt erhält rund jeder vierte Kassenpatient fünf oder mehr Arzneimittel verordnet. Mit ihrer Zahl steigt die Schwierigkeit, den Überblick zu behalten.

Erschwert werde dies, wenn durch Rabattverträge sich das Aussehen von Tabletten ändere. Abhilfe könne ein individuelles Medikationsmanagement für Patienten durch Arzt und Apotheker leisten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »