Ärzte Zeitung online, 07.09.2011

Schiedsstelle legt Kassenabschlag auf 1,75 fest

BERLIN (eb). Im Streit um den Kassenabschlag für abgegebene Arzneimittel im Jahr 2010 haben die Apotheken eine erneute Schlappe hinnehmen müssen.

Die Schiedsstelle setzte den Abschlag je Arzneimittelpackung nach einer Mitteilung des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) am Dienstag auf 1,75 Euro fest.

Die Apotheken haben für die Jahre 2009 und 2010 bereits Abschläge von 1,75 Euro pro Packung an die Krankenkassen entrichtet. Nach DAV-Angaben sind das insgesamt mehr als zwei Milliarden Euro.

Für die Jahre 2011 und 2012 hatte der Gesetzgeber 2,05 Euro gesetzlich festgeschrieben. Ab dem Jahr 2013 soll er wieder zwischen den Kassen und dem deutschen Apothekerverband über den Abschlag wieder verhandelt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Freunde hinterlassen Spuren im Gehirn – Rauchen auch

Sport, Alkohol, soziale Kontakte – die Lebensführung spiegelt sich im Gehirn wider, so eine Studie. Und: Raucherhirne laufen auf Hochtouren. Doch das ist nicht positiv gemeint... mehr »

§219a – Eine Reform und ihr Preis

Am Ende ging es schnell: Nach dem Beschluss im Bundestag, dürfen Ärzte künftig informieren, dass sie Abtreibungen anbieten. Glücklich ist mit dem Kompromiss niemand. Auch nicht mit der Studie zu den Folgen einer Abtreibung. mehr »

GBA warnt Spahn vor „Systembruch“

18.30 hDer Versuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bewertungsverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss zu umgehen, stößt auf massive Gegenwehr – nicht nur im GBA. mehr »