Ärzte Zeitung, 29.09.2011

Regierung lehnt Drug-Checking ab

BERLIN (af). Qualitätstests auf Reinheit und Verträglichkeit von Drogen in der Partyszene unerwünscht. Das ist die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion die Linke.

Die Bundesregierung lehne Maßnahmen ab, die den illegalen Konsum von psychoaktiven Substanzen fördern könnten, teilt sie mit. Negative Testergebnisse könnten als Aufforderung zum Drogenkonsum missverstanden werden.

Die Linksfraktion ihrerseits hatte auf die Gefahr von Beimischungen in Partydrogen hingewiesen. Außerdem gebe es bereits Initiativen, die auf Partys und Festivals erworbene Drogen testeten.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7570)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »