Ärzte Zeitung, 19.12.2011

Pro Generika: Höhere Festbeträge ohne Wirkung

BERLIN (fst). Der Verband Pro Generika wirft dem GKV-Spitzenverband vor, zu spät zu erkennen, dass mehrfache Senkungen der Festbeträge die Versorgung gefährden können.

Die Kassen hatten vergangene Woche mitgeteilt, die Festbeträge in sieben Gruppen anzuheben, um die "Versorgung zu sichern". Zugleich sollen Preisobergrenzen in 33 weiteren Gruppen gesenkt werden.

Doch die Anhebung in sieben Gruppen laufe ins Leere, moniert Pro Generika, weil das gesetzliche Preismoratorium den Herstellern keinen Spielraum für Preiserhöhungen schaffe. Eine "Absicherung der Versorgung" sei so nicht möglich.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

TSVG-Dialog mit offenem Ende

Jens Spahn (CDU) und Vertreter der Ärzteschaft haben beim mit Spannung erwarteten Dialog in Berlin die Klingen gekreuzt. Am Ende blieben Perspektiven für Kompromisse. mehr »

Varizellen-Impfung – ein Segen für Kinder

Seit 2004 wird allen Kindern die Impfung gegen Windpocken empfohlen. Der Schutz ist eine Erfolgsgeschichte: Die Krankheit wurde zurückgedrängt und mögliche schwere Komplikationen werden vermieden. mehr »

So viel Zucker pro Tag darf's sein

Die Auswertung von Fachstudien ist eindeutig genug, um eine konkrete Obergrenze für den täglichen Zuckerkonsum festzulegen. Drei Fachgesellschaften haben sich nun auf eine Menge geeinigt. mehr »