Ärzte Zeitung, 13.01.2012

Hamburger Kassen sparen viel dank Rabattverträge

HAMBURG (di). Die Rabattverträge bescheren den Krankenkassen in Hamburg erhebliche Einsparungen. In den ersten drei Quartalen 2011 stieg das Rabattvolumen auf 65,5 Millionen Euro, dies entspricht einer Steigerung um 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Ausgaben für Arzneimittel, die die niedergelassenen Ärzte in Hamburg ihren gesetzlich versicherten Patienten in diesem Zeitraum verordneten, betrugen 621 Millionen Euro (plus 0,8 Prozent). Hamburgs neue TK-Leiterin Maren Puttfarcken sprach angesichts der geringfügigen Steigerung von einer "wichtigen Atempause für die Kassen."

Im Durchschnitt entfielen auf jeden Versicherten in der Hansestadt sieben Arzneimittelpackungen. Angestiegen sind die pro Kopf verschriebenen Tagesdosen: Statistisch gesehen erhielt jeder Versicherte in Hamburg von Januar bis September 2011 insgesamt 369 Tagesdosen verordnet.

Dies sind pro Kopf Medikamente für fünf Tage mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Einige Frauen sind besonders dufte

Für Männer-Nasen riechen einige Frauen besser als andere. Das hängt mit der Fortpflanzung zusammen, berichten Forscher aus der Schweiz. mehr »

Mysterium Blasenschmerz-Syndrom

Bis zu 60 Mal am Tag auf die Toilette: Die interstitielle Zystitis, auch Blasenschmerz-Syndrom genannt, ist wenig bekannt. Die deutschen Urologen haben nun erstmals Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie herausgebracht. mehr »