Ärzte Zeitung, 31.01.2012

2,8 Prozent weniger für Arzneien

BERLIN (HL). Die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen sind 2011 um 2,8 Prozent auf 27,1 Milliarden Euro gesunken.

Die tatsächliche Belastung der Kassen ist nach Angaben der ABDA aufgrund der hersteller- und kassenindividuellen Rabattverträge um weitere 1,4 Milliarden Euro niedriger.

Der Rückgang der Arzneiausgaben ist nach Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes deutlich größer ausgefallen als der GKV-Spitzenverband und die KBV ursprünglich prognostiziert hatten.

Ursächlich sind sinkende Preise und die für Hersteller, Großhandel und Apotheken erhöhten gesetzlichen Rabatte.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7167)
Organisationen
ABDA (725)
KBV (6718)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

15:47Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »