Ärzte Zeitung, 31.01.2012

2,8 Prozent weniger für Arzneien

BERLIN (HL). Die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen sind 2011 um 2,8 Prozent auf 27,1 Milliarden Euro gesunken.

Die tatsächliche Belastung der Kassen ist nach Angaben der ABDA aufgrund der hersteller- und kassenindividuellen Rabattverträge um weitere 1,4 Milliarden Euro niedriger.

Der Rückgang der Arzneiausgaben ist nach Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes deutlich größer ausgefallen als der GKV-Spitzenverband und die KBV ursprünglich prognostiziert hatten.

Ursächlich sind sinkende Preise und die für Hersteller, Großhandel und Apotheken erhöhten gesetzlichen Rabatte.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7562)
Organisationen
ABDA (757)
KBV (7125)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »

Tuberkulose - tödlichste Infektionskrankheit

1,6 Millionen Menschen starben im vergangenen Jahr an Tuberkulose, berichtet die WHO. Damit bleibt TB die tödlichste Infektionskrankheit der Welt. mehr »