Ärzte Zeitung, 02.02.2012

Arzneirabatte bleiben unverändert

BERLIN (HL). Die auf 16 Prozent erhöhten gesetzlichen Herstellerrabatte auf Arzneimittel ohne Festbetrag bleiben unverändert bestehen. Das hat jetzt das Bundesgesundheitsministerium entschieden.

Die Herstellerverbände hatten argumentiert, die 2009 durch einen Konjunktureinbruch verursachte prekäre Finanzlage der GKV sei überwunden, und daher sei der Gesetzgeber verpflichtet, das Rabattniveau zu korrigieren.

Dem hält das Bundesgesundheitsministerium entgegen, vor dem Hintergrund konjunktureller Unsicherheiten und der zu erwartenden GKV-Ausgabenentwicklung seien die Rabatte weiter gerechtfertigt.

Außerdem könnten die Hersteller gesetzliche Rabatte durch Individualvereinbarungen ablösen.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7356)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »