Ärzte Zeitung, 12.05.2012

Auch FALK KVen für Dispensierrecht

BERLIN (eb). Die Vorstände der vier FALK-KVen Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern plädieren für ein ärztliches Dispensierrecht im kassenärztlichen Notfall- und Bereitschaftsdienst.

Auf diese Weise könnten bestehende Probleme in der Versorgung von Patienten vor allem in Flächenländern gelöst werden.

Gerade nachts sei es für akut erkrankte Patienten schwierig, die nächstgelegene Bereitschaftsdienst-Apotheke zu finden. Oftmals verzögere oder verhindere dies eine rechtzeitige Arzneimitteltherapie.

In Ländern wie der Schweiz und Japan sind Ärzte berechtigt, Arzneimittel abzugeben. Die Erfahrungen seien positiv.

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Arzneimittelpolitik (7749)
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