Ärzte Zeitung, 29.04.2013

Lieferengpässe

Onkologen wollen das Register

BERLIN. Onkologen haben das öffentliche Register für Lieferengpässe bei Medikamenten begrüßt.

Es sei ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung, sagte Mathias Freud, geschäftsführender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO).

Seit Freitag gibt das Register auf der Internetseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Auskunft über bestehende Lieferengpässe bei Arzneimitteln.

Damit soll laut Bundesgesundheitsministerium die Kommunikation zwischen den beteiligten Kreisen - Herstellern, Apothekern und Ärzten - erhöht werden. In den vergangenen Monaten war es besonders bei Onkologika wiederholt zu Lieferengpässen gekommen.

Die Meldungen im Register sollen zunächst auf freiwilliger Basis erfolgen. "Es ist zu hoffen, dass die pharmazeutischen Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden", so Freud. Das Ministerium hatte angekündigt, die Versorgungssituation "sehr aufmerksam" verfolgen zu wollen. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hausärzte und BZgA starten Aktion zur Organspende

Ärzte sind wichtige Ansprechpartner für die Menschen in Deutschland, wenn es um das Thema Organspende geht. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. mehr »

Lindert eine Lichtdusche Rückenschmerzen?

In einer Pilotstudie fanden US-Forscher Hinweise, dass Licht subjektive Schmerzen lindert. Eine morgendliche Lichtdusche könnte gegen chronische Rückenschmerzen helfen. mehr »

VR-Brille anstatt Zigarette

Eine Virtual-Reality-Anwendung soll Raucher vom Glimmstängel wegbringen. Die Idee: Sie lernen virtuell ihren Raucher-Impuls zu kontrollieren. mehr »