Ärzte Zeitung, 01.07.2013

Nordrhein

Einigung über Notfallpräparate in Apotheken

KÖLN. In Nordrhein haben sich die Ärztekammer und die Apothekerkammer auf eine Notfall-Liste für die medikamentöse Versorgung von Palliativpatienten verständigt.

Sie folgen damit dem Beispiel ihrer Schwesterkörperschaften in Westfalen-Lippe. Die auf der Liste aufgeführten Arzneimittel sollen künftig in jeder der 2400 Apotheken in Nordrhein ständig vorrätig sein.

Dabei handelt es sich um Medikamente, die von den Ärzten üblicherweise in palliativmedizinischen Krisensituationen verordnet werden.

Mit der Verordnung eines Arzneimittels aus dieser Liste tragen Ärzte dazu bei, "dass ihre Patienten künftig jederzeit verlässlicher als bisher die Medikamente erhalten, die sie zur Bekämpfung von Symptomen wie Schmerzen, Ängsten, Übelkeit oder Schwindel brauchen", sagt Kammer-Präsident Rudolf Henke. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Spahn soll Gesundheitsminister werden

Jünger und weiblicher will die CDU-Chefin ihr Kabinett und ihre Partei machen. In Männerhand bleibt das Gesundheitsressort: Jens Spahn soll hier der neue Minister werden. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Praxen und Kliniken melden "Land unter"

Die heftige Grippewelle bringt Arztpraxen und Krankenhäuser an die Kapazitätsgrenzen. Manche Praxen müssen selbst wegen vieler erkrankter Mitarbeiter schließen, Kliniken nehmen teilweise keine Patienten mehr an. mehr »