Ärzte Zeitung, 07.10.2013

Gliptin-Bewertung

Hecken kontert Kritik der Industrie

BERLIN. Als in der Sache nicht nachvollziehbar hat der GBA-Vorsitzende Josef Hecken die Kritik des Vildagliptin-Herstellers Novartis am Ergebnis der Nutzenbewertung für den DPP-4-Inhibitor zurückgewiesen.

Die Studienlage zu Vildagliptin sei "derart lückenhaft" gewesen, dass eine bessere Bewertung unter Evidenzgesichtspunkten nicht vertretbar gewesen wäre.

Vor dem Hintergrund, dass der GBA die Gliptine sehr differenziert bewertet habe, sei es "abwegig und irreführend", zu behaupten, dass Diabetiker in Deutschland durch die Entscheidung des GBA schlechter gestellt würden.

Gliptine könnten auch weiterhin zu Lasten der GKV verordnet werden. Derzeit müsse kein Patient auf eine andere Medikation umgestellt werden, weil jetzt erst die Preisverhandlungen beginnen, sagte Hecken. (HL)

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7475)
Organisationen
Novartis (1597)
Wirkstoffe
Vildagliptin (91)
Personen
Josef Hecken (442)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »