Ärzte Zeitung, 20.11.2013

Schwarz-Rot

Droht DrEd das Aus?

LONDON. Die in London ansässige virtuelle Arztpraxis DrEd kritisiert die laufenden Koalitionsverhandlungen, wonach Union und SPD planten, die Einlösung telemedizinisch ausgestellter Rezepte zu verbieten.

Es sei fraglich, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens, ob ein solches Verbot "überhaupt europarechtlich zulässig ist".

Auch könnte die Bundesregierung nur inländischen Apotheken die Einlösung der Rezepte untersagen, nicht jedoch Apotheken anderer EU-Staaten - also auch nicht ausländischen Versendern.

Dennoch würde ein Verbot der Rezepteinlösung das Geschäftsmodell von DrEd wohl massiv gefährden, da der Anbieter vor allem deutsche Kunden anspricht. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Bei der Gründung eines Ärztezentrums kann es zugehen wie bei "Dallas"

Neid und Missgunst haben schon manche Versuche torpediert, in der Provinz ein Ärztezentrum zu etablieren. Ärzte in Schleswig-Holstein berichten, wie man verhindert, dass Kirchturmdenken siegt. mehr »

Macht Kaffee impotent?

Kaffee werden günstige Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. Eine Studie hat untersucht, was das belebende Getränk für Männer – und besonders deren Potenz – bedeutet. mehr »