Ärzte Zeitung, 20.11.2013

Schwarz-Rot

Droht DrEd das Aus?

LONDON. Die in London ansässige virtuelle Arztpraxis DrEd kritisiert die laufenden Koalitionsverhandlungen, wonach Union und SPD planten, die Einlösung telemedizinisch ausgestellter Rezepte zu verbieten.

Es sei fraglich, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens, ob ein solches Verbot "überhaupt europarechtlich zulässig ist".

Auch könnte die Bundesregierung nur inländischen Apotheken die Einlösung der Rezepte untersagen, nicht jedoch Apotheken anderer EU-Staaten - also auch nicht ausländischen Versendern.

Dennoch würde ein Verbot der Rezepteinlösung das Geschäftsmodell von DrEd wohl massiv gefährden, da der Anbieter vor allem deutsche Kunden anspricht. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »