Ärzte Zeitung, 04.12.2013

Pro Generika

AMNOG-Politik trifft daneben

BERLIN. Hersteller von Generika sehen sich durch die geplante Arzneimittelpolitik von Union und SPD benachteiligt.

Die Generikahersteller hätten keine Vorteile von der geplanten Streichung des Bestandsmarktaufrufs, sagte der Vorsitzende des Branchenverbands Pro Generika, Wolfgang Späth, am Dienstag in Berlin.

Wenn auch die Hersteller der Nachahmerpräparate den vollen Preisabschlag von sieben Prozent gewähren müssten, müssten sie damit unter einer Regelung leiden, die ausschließlich für die forschende Industrie getroffen worden sei.

Späth forderte zudem, den Herstellern trotz Preismoratoriums wenigstens Preiserhöhungen auf das Niveau der jeweiligen Festbeträge zu gestatten. (af)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »