Ärzte Zeitung online, 31.01.2014

Berechnung des DAV

Arzneiausgaben um 4,2 Prozent gestiegen

Nullkommasechs Prozentpunkte mehr: Das Wachstum bei den Arzneiausgaben ist im vergangenen Jahr größer ausgefallen als ursprünglich geplant.

BERLIN. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel sind im vergangenen Jahr um 4,2 Prozent gestiegen. Das teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) am Freitag in Berlin unter Berufung auf Berechnungen des Deutschen Apothekerverbands (DAV) mit.

Ursprünglich sei ein Anstieg von "nur" 3,6 Prozent vereinbart worden. Hauptursache für den höheren Anstieg sei ein Zuwachs verordneter Arzneimittelpackungen um 2,9 Prozentpunkte. Weitere 0,9 Prozentpunkte resultierten aus einer Anpassung der Apothekervergütung, 0,4 Prozentpunkte Zuwachs seien durch die neue Notdienstpauschale entstanden.

Insgesamt hätten die Arzneimittelausgaben im vergangenen Jahr laut 28,8 Milliarden Euro betragen, im Jahr zuvor waren es noch 27,6 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich allerdings um Bruttoumsätze, von denen noch die Rabatte zwischen Kassen und Herstellern abgezogen werden müssen. Laut DAV sind das in allein für den Zeitraum Januar bis September 2013 insgesamt 2,1 Milliarden Euro. (eb)

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