Ärzte Zeitung, 21.03.2014

Thüringen

Arzneivolumen wächst um fast sieben Prozent

WEIMAR. Die Ausgabentöpfe für Arznei- und Heilmittel steigen in Thüringen in diesem Jahr kräftig. Die KV (KVT) hat im Arzneimittelbereich ein Verordnungsvolumen von 1,04 Milliarden Euro ausverhandelt.

Dies entspricht einem Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr von um 6,73 Prozent, teilte die KV-Vorsitzende Annette Rommel bei der Vertreterversammlung mit.

Für Heilmittel konnte die KV eine Steigerung um 6,33 Prozent auf 126 Millionen Euro erzielen. Die Verhandlungen zum Honorarvolumen für 2014 sind dagegen noch nicht in trockenen Tüchern.

Die KV hatte die Gespräche im Dezember für gescheitert erklärt und das Schiedsamt angerufen. Nach Informationen der "Ärzte Zeitung" haben sich beide Seiten jedoch inzwischen wieder angenähert.

Strittig war vor allem die von den Ärzten geforderte Ausdeckelung großer Teile der Leistungen. Diese Forderung scheint wieder vom Tisch. Die Anrufung des Schiedsamtes läuft allerdings noch.

Wann es zu einem Schiedsspruch kommt, ist noch offen. Die Krankenkassen hatten für die Stellungnahme an das Schiedsamt um Fristverlängerung bis April gebeten. (rbü)

[24.03.2014, 07:22:40]
PD Dr. Hans-Robert Böhme 
Pharmakotherapie ist als ärztliche Kunst nicht " verhandelbar"
Die Welt wird nicht ,wie Hawking meint, an Infektionen sterben, sondern an der Dummheit. An der Dummheit einer "politischen Pharmakologie".
Interessierte könnten lernen unter www.drboehmeklipha.com Informationen für Fachkreise
Oder war es gar ein kleines Dankeschön für ARMIN?!
Hans-Robert Böhme zum Beitrag »

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