Ärzte Zeitung online, 30.04.2014

vfa fordert

Wissenschaftler in GBA aufnehmen

BERLIN. Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) fordert, dass Wissenschaftler in den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) aufgenommen werden.

Speziell im Unterausschuss Arzneimittel des GBA sollten Forscher am Tisch sitzen, um deren Kompetenz einzubeziehen, heißt es in einer Mitteilung. Sie könnten ihre Erfahrungen aus der Praxis einbringen, argumentiert der vfa.

Nach Angaben des Verbands sollten es Wissenschaftler sein, die den Zulassungsbehörden (BfArM, PEI) oder den medizinischen Fachkreisen angehören und die sich unmittelbar mit der Studienkonzeption und der Versorgung auskennen.

"So können die Interessenkonflikte des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen, der niedrige Preise erzielen will und vorher auch über den Nutzen entscheidet, vermieden werden", heißt es in der Mitteilung. Die Entscheidungen über den Nutzen von innovativen Arzneimitteln könnten mit Unterstützung der Wissenschaft sachgerecht im Interesse der Patienten getroffen werden, so der vfa. (ths)

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7715)
Organisationen
PEI (542)
VFA (334)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Keine Notdienstpflicht für ermächtigte Krankenhausärzte

Muss ein ermächtigter Klinikarzt auch KV-Notdienst leisten? Nein, hat das Bundessozialgericht jetzt entschieden. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »