Ärzte Zeitung online, 22.05.2014

Baden-Württemberg

Auch Baxter bei Impfstoff-Ausschreibung nicht dabei

STUTTGART. Nach Novartis hat nun auch Baxter Deutschland mitgeteilt, an der aktuellen Impfstoff-Ausschreibung der Kassen in Baden-Württemberg nicht teilzunehmen.

Unter anderem werden im Ländle Nachlässe für FSME- und Meningokokken-Vakzinen gefordert. Wie Novartis war auch Baxter bislang für diese Produkte Rabattpartner - und ist das noch bis Ende dieses Jahres. Für die Folgeverträge ab 2015 habe man nicht mehr geboten.

"Unter Versorgungsgesichtspunkten hält der Konzern Rabattverträge im Impfstoffbereich mit nur wenigen Herstellern für unverantwortlich", heißt es.

Ob nun überhaupt genug Angebote für FSME- und Meningokokken-Impfstoffe bei der federführenden AOK eingegangen sind, war nicht in Erfahrung zu bringen. Solange die Ausschreibung nicht abgeschlossen sei, wolle man sich zu Details nicht äußern, sagte ein Kassensprecher. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »