Ärzte Zeitung, 21.07.2014

Neue Festbeträge

Laumann fordert mehr Infos für die Patienten

BERLIN. Die Konsequenzen der Festbetragssenkungen zum 1. Juli beschäftigen den Patientenbeauftragten der Bundesregierung.

Es werde deutlich, dass viele Patienten weder von den behandelnden Ärzten, noch von den Apothekern und Krankenkassen angemessen über seither mögliche höhere Zuzahlungen oder die Umstellung auf ein anderes Präparat informiert würden, sagte Staatssekretär Karl-Josef Laumann am Freitag.

Patienten schilderten ihm, dass sie vom Arzt ohne Hinweis auf die abgesenkten Festbeträge ein Rezept über das gewohnte Arzneimittel erhielten und in der Apotheke mit erheblichen Zuzahlungen konfrontiert würden.

Statt sie aufzuklären oder ihnen zu einem Gespräch mit dem Arzt über eine eventuelle Umstellung zu raten, erhielten sie dort oft den Hinweis, sich an den Patientenbeauftragten zu wenden, sagte Laumann.

Absenkungen der Festbeträge müssten früher transparent gemacht werden, forderte Laumann. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »