Ärzte Zeitung App, 23.09.2014

KV Brandenburg

Vorsicht bei Frühinfos zu Arzneiausgaben

POTSDAM. Die Frühinformationen zu den Arzneimittelausgaben der Ärzte sind mit Vorsicht zu genießen: Dazu rät Brandenburgs KV-Vorstandsvize Dr. Peter Noack mit Blick auf die starken Abweichungen der tatsächlichen Arzneimittelausgaben von den Frühinformationen.

Die sogenannten GAmSi-Daten des GKV-Spitzenverbands hatten Noack zufolge für das Jahr 2013 Ausgaben von 968,7 Millionen Euro errechnet, die Frühinformation der Apotheker 996,2 Millionen Euro.

"Beide Quellen, die die unterjährige Frühinformation gewährleisten, taugen nichts", sagte Noack. Die tatsächlichen Ausgaben lagen nach seinen Angaben mit 895,4 Millionen Euro um rund acht Prozent unter dem vereinbarten Arzneimittelvolumen von 972,8 Millionen. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können auch das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »

Liebe überwindet geistige Behinderung

Eine Anlaufstelle in Mainz kümmert sich, wenn Menschen mit geistiger Behinderung wegen unerfüllter Sehnsucht nach Lust und Liebe das Herz schwer ist. Anfragen kommen aus ganz Deutschland. Trotzdem droht die Schließung. mehr »

Putzen schadet der Lunge ähnlich wie Rauchen

Schlechte Nachrichten für Sauberkeitsfans: Wer regelmäßig Reinigungsmittel benutzt, schadet seiner Lunge so, als ob man jahrelang raucht. Diesen Effekt fanden Forscher aber nur bei Frauen – doch sie haben dafür eine Erklärung. mehr »