Ärzte Zeitung, 03.02.2015

Berlin

KV fordert konsequente Impfpolitik nach Masernwelle

BERLIN. Nachdem die Zahl der Masernfälle in Berlin sprunghaft angestiegen ist, fordert auch die KV, die Durchimpfung der Bevölkerung politisch zu forcieren. Infektionen wie Masern könnten durch eine konsequente Impfpolitik verhindert werden, sagte KV-Vorsitzende Dr. Angelika Prehn.

"Eine hohe Impfrate schützt auch diejenigen, die aus medizinischen Gründen selbst nicht geimpft werden können." Dieser sogenannte Herdenschutz wird ab einer Impfquote von 95 Prozent erreicht.

In Berlin gelinge es jedoch nicht, diese Quote durch die Freiwilligkeit von Impfungen zu erreichen, so Prehn. Aus diesem Grund befürwortet die Hausärztin die Impfpflicht vor dem Eintritt in eine Kita.

Seit Anfang Januar wurden 153 Masern-Erkrankungen in der Hauptstadt gemeldet. (juk)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »