Ärzte Zeitung, 26.02.2015

"Pille danach"

Für junge Frauen weiter kostenfrei

BERLIN. Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat in seiner Sitzung am Mittwoch die Kostenerstattung der sogenannten "Pille danach" für junge Frauen verabschiedet.

Nach Angaben von Abgeordneten gelte die Kostenerstattung für Präparate beider Wirkstoffe, Ulipristalacetat und Levonorgestrel. Ebenso solle es ein Werbeverbot für die Präparate geben.

Über den Wegfall der Verschreibungspflicht der "Pille danach" wird der Bundesrat in seiner Sitzung am 6. März entscheiden.

Kürzlich hatten einige SPD-geführte Länder und Hessen in einem Antrag für die Bundesratssitzung gefordert, dass die "Pille danach" nicht von Versandapotheken vertrieben werden sollte.

Nach Ansicht der vier Länder könne dort die Beratungspflicht durch den Apotheker nicht gewährleistet werden. (bee)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fischkuss bringt Angler fast um

Ein Hobbyfischer zieht eine kleine Seezunge aus dem Wasser. Kurz darauf steht sein Herz still – aber nicht vor lauter Anglerglück, wie Ärzte bald herausfinden. mehr »

CRISPR/Cas-Methode - Zwischen Zauberwerk und Hexenkunst?

Die CRISPR/Cas-Methode könnte hohen therapeutischen Nutzen stiften. Sie lässt aber auch Allmachtsfantasien blühen. Der Ethikrat sieht dies skeptisch und fordert mehr Regulierung. mehr »

Deutsches Gesundheitssystem mit Luft nach oben

Deutschland hat sein Gesundheitssystem seit der Jahrtausendwende verbessert, so eine Studie. Im Vergleich mit anderen Ländern hinkt es aber hinterher – insbesondere bei einer Krankheit. mehr »