Ärzte Zeitung, 03.03.2015

Modellprojekt zur Arzneisicherheit gestartet

MAINZ. In Rheinland-Pfalz ist am Montag das Modellprojekt "Vernetzte Arzneimitteltherapie mit dem elektronischen Medikationsplan" gestartet. Ziel: unerwünschte Nebenwirkungen, Doppelverordnungen oderWechselwirkungen von Arzneien vermeiden. Patienten sollen nach einem Klinikaufenthalt einen Medikationsplan bekommen, der von Hausärzten und Apotheken elektronisch aktualisiert werden kann. An dem bis Anfang 2016 angelegten Projekt sollen 600 Patienten in fünf rheinland-pfälzischen Regionen teilnehmen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 587 000 Euro. Knapp 301 000 Euro trägt das Land, etwa 237 000 Euro die Universitätsmedizin Mainz. Beteiligt sind auch die Techniker Krankenkasse und die Landesapothekerkammer. (chb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »