Ärzte Zeitung, 17.05.2016

IMS Health

Arzneiausgaben steigen um 1,7 Prozent

BERLIN. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen sind im ersten Quartal dieses Jahres um 1,7 Prozent zu Apothekenverkaufspreisen gestiegen. Das hat das Beratungsunternehmen IMS Health mitgeteilt. Die Zahl der abgegebenen Packungen ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent gesunken. Gedämpft worden ist das Ausgabenwachstum auch durch einen Rückgang der Listenpreise um 1,7 Prozent. Ausgabensteigernd hat sich der IMS-Analyse zu Folge die Verschiebung der Verordnungen hin zu teureren Präparaten und größeren Packungen ausgewirkt. Die Einsparungen der Kassen durch Abschläge für Hersteller und Apotheken addieren sich im ersten Quartal auf 951 Millionen Euro, 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. (fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Neue Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. Das weckt Hoffnungen. mehr »

Was die Datenschutz-Folgenabschätzung ist

Praxen, Kliniken und MVZ, die in großem Stil Patientendaten verarbeiten, müssen laut DSGVO eine Datenschutz-Folgenabschätzung absolvieren. Medizinrechtler erläutern, wie das geht und was das überhaupt ist. mehr »

Tele-Hausarzt horcht aus der Ferne ab

Dr. Rafael Walocha betreut als Tele-Hausarzt Bewohner eines Pflegeheims per Video. Dabei kann er die Patienten sogar elektronisch auskultieren. Arzt und Patienten sind begeistert. mehr »