Ärzte Zeitung online, 17.07.2017

Biosimilars

Ärzte wollen das Heft in der Hand behalten

BERLIN. Ärzte sehen in Biosimilars sowohl Einsparpotenziale als auch Vorteile für Patienten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage im Auftrag der Arbeitsgemeinschat Pro Biosimilars unter 185 Rheumatologen, Onkologen, Nephrologen und Gastroenterologen. So ist die Hälfte der Befragten der Meinung, Biosimilars könnten dazu beitragen, Versorgungslücken zu schließen. Knapp zwei Drittel der Teilnehmer (63 Prozent) haben bereits einmal eines der gentechnisch hergestellten Nachahmerpräparate von Biopharmazeutika verordnet.

Weitgehende Einigkeit (94 Prozent) herrscht darüber, dass nur der Arzt eine Umstellung auf ein solches Präparat und die Einstellung darauf vornehmen soll. Insgesamt fühlen sich die Ärzte noch nicht ausreichend über das Thema Biosimilars informiert. (af)

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7430)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »