Ärzte Zeitung online, 06.09.2017

Onkologie

Bedeutung von Biosimilars nimmt zu

BERLIN. Die Bedeutung von Bio- similars für die Versorgung nimmt – neuerdings auch in der Onkologie – ausgehend von einem niedrigen Niveau exponentiell zu. So stieg der Umsatz von Biosimilars nach Angaben von Professor Bertram Häussler, Leiter des IGES-Instituts, von 65 Millionen Euro in 2009 auf 270 Millionen Euro in 2016. Für dieses Jahr prognostiziere er 450 Millionen Euro, sagte Häussler bei einer Euroforum-Konferenz am Dienstag.

Ursächlich sind biosimilare Neuzulassungen im Bereich der Onkologie (Rituximab). Anders als bei chemischen Generika erfolgt eine Marktpenetration meist langsam und über eine Ersttherapie bei neuen Patienten. Andererseits sind Biosimilars nur um 20 bis 30 Prozent preisgünstiger als Originale.(HL)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hepatitisviren lauern auf Fingernägeln und Nagelscheren

HBV-Infizierte sollten ihre Nagelscheren nicht mit anderen teilen – offenbar besteht ein Infektionsrisiko. Auch bei Zahnbürsten und Rasierapparaten gilt Vorsicht. mehr »

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können unter anderem das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »

Viele Typ-1-Diabetiker erkranken erst im Alter über 30

Typ-1-Diabetes manifestiert sich offenbar öfter im mittleren Alter als bisher gedacht. Dafür spricht eine Analyse von Risikogenen bei britischen Patienten. mehr »