Ärzte Zeitung online, 09.10.2017
 

Antimikrobieller Resistenzen

Forschungsministerium fördert Antibiotika-Projekte

BERLIN. Zur Einrichtung einer internationalen Plattform für die Erforschung und Entwicklung antimikrobieller Resistenzen (AMR) will das Bundesforschungsministerium in den kommenden zehn Jahren rund 500 Millionen Euro bereitstellen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Die Staats- und Regierungschefs hätten beim G20-Gipfel in Hamburg die Einrichtung einer solchen Plattform gefordert. Deren Ziel sei es, die Wirkung bestehender und neuer Projekte zur antimikrobiellen Forschung und Produktentwicklung zu maximieren. Die Initiative stehe allen interessierten Ländern und Organisationen offen und werde noch im Herbst die Arbeit aufnehmen. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Fettsäurehypothese bei MS erhält neue Nahrung

Ist eine ungesunde Ernährung einer der Gründe, weshalb manche Menschen an MS erkranken? Es mehren sich jedenfalls Hinweise für einen entscheidenden Einfluss auf die Darmflora. mehr »

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

6000 Euro Strafe für Informationen über Abtreibung

Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat das Amtsgericht Gießen am Freitag eine ortsansässige Allgemeinärztin zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. mehr »