Ärzte Zeitung online, 12.05.2015

Arzneimittelpolitik

DGHO tritt für einen Neustart des AMNOG ein

BERLIN. Eine stärkere Praxisorientierung der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln hat die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie gefordert.

So sollten bei der Auswahl einer Vergleichstherapie Kostengründe keine Rolle spielen dürfen, sondern Leitlinien und der Rat wissenschaftlicher Fachgesellschaften, sagte DGHO-Vorsitzender Professor Mathias Freund am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung einer AMNOG-Analyse.

Subgruppen sollten klinisch relevant und in der Praxis gebräuchlich sein, zu kleine Subgruppen vermieden werden. Der GBA sollte Endpunkte zu Beginn des Verfahrens festlegen.

Wichtig seien dabei auch Parameter der Lebensqualität. Zudem, sollten Instrumente zur Gewichtung mehrerer Endpunkte entwickelt werden. (af)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wirkstoff zum Cannabis-Entzug

Die Blockade der Fettsäureamid-Hydrolase reduziert Symptome beim Cannabis-Entzug. Mit einem Hydrolasehemmer senkten Abstinenzwillige den Konsum um fast 70 Prozent. mehr »

Arzt und Kämpfer gegen sexuelle Gewalt

Die Gewinner der Nobelpreise haben am Montag ihre Auszeichnungen entgegengenommen. Besondere Aufmerksamkeit erlangte dabei der Arzt Denis Mukwege, Träger des Friedensnobelpreises. mehr »

Erste Kassen senken Zusatzbeitrag deutlich

Die gute Konjunktur und hohe Reserven machen sinkende Zusatzbeiträge möglich – aber nicht bei jeder Krankenkasse. mehr »