Ärzte Zeitung online, 07.07.2015

Bedarfsplanung

HB will Versorgungsstudie als Basis

KÖLN. Der Hartmannbund in Nordrhein und Westfalen-Lippe fordert eine Versorgungsforschungsstudie als Grundlage für die Bedarfsplanung.

Wissenschaftliche Institute sollen danach im Auftrag von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe den tatsächlichen Bedarf an ambulanten Versorgungsstrukturen ermitteln.

Das sei eine zuverlässigere und verlässlichere Basis als die aktuellen Bedarfsplanungsrichtlinien, so der Verband. Bedarf sei kein absolutes Kriterium, sondern werde auch durch Erwartungen erheblich beeinflusst.

"Deshalb ist es dringend geboten, die erforderliche Rahmensetzung in einem Dialog mit Politik, Vertretern des Gesundheitswesens und in besonderer Weise auch mit Patientenvertretern zu erörtern." (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Dieses Training hält jung

Forscher haben in einer Studie Trainingsformen identifiziert, die die Zellalterung verlangsamen: Wer sein Leben verlängern will, sollte wohl eher aufs Laufband als in die Muckibude. mehr »

Zoster-Impfempfehlung für Senioren und chronisch Kranke!

Gürtelrose ist weit verbreitet und die Therapiemöglichkeiten gegen die neuropathischen Schmerzen sind begrenzt. Die STIKO rät daher nun zum Impfschutz in Risikogruppen. mehr »

Widerspruchsregelung spaltet Ethikrat

Auch im Deutschen Ethikrat wird über die Organspende kontrovers diskutiert: Manche Mitglieder sehen eine Widerspruchslösung pragmatisch und als zumutbar für die Bürger, andere Probleme mit der Verfassung. mehr »