Ärzte Zeitung online, 27.02.2018

Bayern

Ministerin Huml sieht flexiblere Bedarfsplanung

BAYREUTH. Ärztliche Hilfe müsse auch weiterhin wohnortnah zu finden sein, sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml anlässlich der Versorgungskonferenz der KV Bayerns.

Einen Beitrag dazu leiste die im Koalitionsvertrag von Union und SPD angedachte kleinräumige Bedarfsplanung. Huml: "Erfreulich ist, dass die Bedarfsplanung jetzt stärker an den Bedürfnissen vor Ort ausgerichtet werden soll."

Außerdem stellte Bayerns Gesundheitsministerin klar: "Wir müssen den Selbstverwaltungs-Partnern in Bayern noch mehr Möglichkeiten geben, um auf die regional unterschiedlichen Bedürfnisse der Versicherten gezielt reagieren zu können."

Deswegen bleibe die Politik gefordert, einen geeigneten Rahmen abzustecken – auf der anderen Seite aber auch korrigierend einzugreifen, wenn dies erforderlich sei. (reh)

Topics
Schlagworte
Bedarfsplanung (837)
Bayern (892)
Organisationen
KV Bayern (965)
Personen
Melanie Huml (157)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »