Ärzte Zeitung, 11.03.2008

Wie das Honorar nach dem Ausstieg fließen soll

Wirtschaftliche Sicherheit auch nach der Rückgabe der Kassenzulassung ist das Ziel von Medi. Denn in der Post-GKV-Zeit würden die Abschlagszahlungen der KV ausbleiben. "Reden Sie rechtzeitig mit Ihrer Hausbank über diesen Schritt", rät Medi-Vize Ekkehard Ruebsam-Simon.

Helfen bei den Gesprächen mit der Bank soll ein Finanzierungsmodell, das Medi nach eigenen Angaben gegenwärtig mit Banken und Finanzdienstleistern entwickelt. Dabei sollen Forderungen an die Kassen, die nach dem GKV-Ausstieg aus der Behandlung von gesetzlich Versicherten erwachsen, beispielsweise von Privatärztlichen Verrechnungsstellen gebündelt werden. Dadurch wären Kassen schnell mit zweistelligen Millionen-Forderungen konfrontiert.

Sicherheit geben soll Ärzten ein monatliches Abschlagsverfahren, das die früheren KV-Honorarüberweisungen simuliert. Kommt es mit den Kassen zum Streit, soll ein Geldinstitut dann für die Zwischenfinanzierung sorgen. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Die Therapiekünste eines Kung-Fu-Meisters

Ein Kampfsportler stößt mit seinem Gesundheitskonzept bei Medizinern auf Interesse. Ein Arzt ist sogar geneigt, von einem Wunder nach der Therapie durch Chu Tan Cuong zu sprechen. mehr »