Ärzte Zeitung online, 19.08.2008

TU München erhält neue Professur für Naturheilkunde

MÜNCHEN (fst). Das Klinikum rechts der Isar und die Technische Universität München erhalten eine Stiftungsprofessur "Naturheilkunde und Komplementärmedizin". Dafür stellt die Erich Rothenfußer Stiftung 1,5 Millionen Euro zur Verfügung, meldet die TU München.

Die Stiftungsprofessur, die zunächst für sechs Jahre finanziert wird, soll am Zentrum für naturheilkundliche Forschung des Klinikums rechts der Isar angesiedelt werden. Ziel der Stiftung ist es nach eigenen Angaben, die klassische Naturheilkunde und Komplementärmedizin in die akademische Hochschulmedizin zu integrieren.

Für Professor Roland Schmidt, Prodekan und Direktor der II. Medizinischen Klinik, gestattet die Professur, Studierenden eine theoretische und praktische Basis in Naturheilkunde und Komplementärmedizin zu geben. Zudem könne die Klinik auch auf die "steigende Nachfrage der Bevölkerung" nach komplementären Heilmethoden reagieren und entsprechende Therapieangebote entwickeln und anbieten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[20.08.2008, 12:20:46]
Dieter Döring 
TU München erhält neue Professur für Naturheilkunde
Unglaublich, dass hierfür Geld ausgegeben wird. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Zehntausende Arztpraxen nicht ohne Barrieren zu erreichen

Nur ein Drittel der Arztpraxen in Deutschland gelten – auch nur zum Teil – als barrierefrei. Das schränke die freie Arztwahl körperlich beeinträchtigter Menschen ein, moniert die Linke-Sozialexpertin Sabine Zimmermann. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »