Ärzte Zeitung online, 11.09.2008

Bayerns Hausärzteverband beteiligt sich jetzt doch an AOK-Ausschreibung

München (sto). Der Bayerische Hausärzteverband (BHÄV) will sich nun doch an der Ausschreibung der AOK Bayern für die hausärztliche Versorgung nach Paragraf 73b SGB V beteiligen.

Das ist dem jüngsten Rundschreiben des Hausärzteverbandes zu entnehmen. "Trotz der teilweise inakzeptablen Forderungen in dieser Ausschreibung werden wir uns an dieser beteiligen, um unsere Rechte zu wahren", heißt es am Schluss des Rundschreibens. Forderungen der AOK, wie das Führen einer elektronischen Patientenakte oder das Abschwören vom Ausstieg, will der Hausärzteverband in seiner Bewerbung jedoch zurückweisen.

Lesen Sie auch:
Hausärzteverband in Bayern erteilt der AOK eine Absage

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18214)
Krankenkassen (17058)
Organisationen
AOK (7263)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Ein Anästhetikum zur Behandlung bei schweren Depressionen?

Ketamin - einst als Anästhetikum entwickelt - hat sich in mehreren Studien bei Patienten mit therapieresistenten Depressionen bewährt. Doch: Für Euphorie ist es noch zu früh. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Darf‘s ein bisschen weniger Zucker sein?

Große Lebensmitteleinzelhändler wollen den Zuckergehalt in ihren Eigenmarken reduzieren. Für Verbraucherschützer ist das allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. mehr »