Ärzte Zeitung, 29.09.2008

Einnahmen der Unikliniken steigen

WIESBADEN (dpa). Die Hochschulen in Deutschland haben 2006 mehr Geld ausgegeben, aber auch mehr eingenommen als im Jahr zuvor. Insgesamt flossen 32,2 Milliarden Euro in Forschung, Lehre und Krankenbehandlung, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das waren 3,8 Prozent mehr als 2005.

Um 10,4 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro stiegen die Einnahmen, die überwiegend mit Krankenbehandlungen erzielt wurden. Ein Teil der Ausgabensteigerung gehe "auf die Neuordnung der Hochschulmedizin in Hessen" zurück. Die Unikliniken Gießen und Marburg werden auch nach der Privatisierung weiter als Hochschulkliniken geführt. Die dortigen Investitionen gehen somit weiter in die Statistik ein.

Mehr Informationen

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »