Ärzte Zeitung online, 30.12.2008

Bereitschaftsdienst in Kassel wird zum Jahresbeginn neu organisiert

FRANKFURT/MAIN (ine). Zum Jahresbeginn wird im Norden von Kassel der Bereitschaftsdienst neu geregelt: Mehrere Gemeinden sollen vom Ärztlichen Bereitschaftsdienst betreut werden, der mit der Zentrale in Kassel kooperiert.

Nach einer Mitteilung der KV Hessen haben in den Gemeinden Ahnatal, Calden, Espenau, Fuldatal, Grebenstein, Immenhausen und Vellmar immer weniger Menschen den Bereitschaftsdienst angefordert. Zudem sei die Zahl der niedergelassenen Ärzte zurückgegangen. Deshalb sei eine Neustrukturierung notwendig geworden.

Künftig entscheide geschultes Fachpersonal, ob ein Arzt zu dem Patienten nach Hause kommt oder ob ein Rettungsdienstarzt geschickt wird. Mit diesem abgestuften Verfahren nach dem Motto "Ein Anruf - drei Möglichkeiten" bliebe die flächendeckende und qualitativ gute ärztliche Versorgung der Patienten gewährleistet und trotz knapper werdender Ressourcen könne eine flächendeckende Versorgung realisiert werden. Bei der KV Hessen kann ein Flyer bestellt werden, der die Patienten über die Neuregelung informiert.

Flyer und Infos gibt es unter www.kvhessen.de

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