Ärzte Zeitung online, 22.01.2009

Warnstreiks an Unikliniken in Baden-Württemberg gestartet

TÜBINGEN (dpa). Mitarbeiter der Universitätskliniken in Baden-Württemberg haben am Donnerstag mit Warnstreiks für mehr Lohn begonnen. Den Auftakt machten rund 150 Beschäftigte in Tübingen. Im Lauf des Vormittags sollen dort weitere 250 Mitarbeiter ihre Arbeit vorübergehend niederlegen, sagte ein Sprecher der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.

Proteste sind auch an den Unikliniken Freiburg, Heidelberg und Ulm geplant. Das Ziel sind 350 Euro mehr im Monat für Krankenschwestern, Pfleger und technische Angestellte.

Wegen der Auseinandersetzung mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder hat ver.di auch andere Landesbeschäftigte zu Aktionen aufgefordert. "Kreative Mittagspausen" sind an Hochschulen und Studentenwerken in Stuttgart, Freiburg, Mannheim und Ulm geplant. Untermauert werden soll damit die Forderung nach acht Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro monatlich.

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