Ärzte Zeitung, 04.03.2009

Mehr als 1000 Ärzte der DRV beteiligen sich an Streiks

BERLIN (ble). Der am 26. Februar gestartete unbefristete Ärztestreik bei den Einrichtungen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hat nach Angaben der Klinikärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht: In mehr als 60 der bundesweit rund 1000 Rehabilitationskliniken der DRV und zahlreichen Verwaltungen hätten über 1000 Ärzte ihre Arbeit niedergelegt, teilte der MB am Dienstag mit.

Mit dem Streik will die Gewerkschaft die DRV zur Aufnahme von Tarifverhandlungen für die bei ihr beschäftigten 2000 Ärzte bewegen. Der MB fordert eine deutliche Erhöhung der Ärzte-Gehälter an das Niveau der von ihm mit anderen Klinikträgern bereits ausgehandelten arztspezifischen Tarifverträge und die Neueinstellung zusätzlicher Ärzte. Bislang verdiene etwa ein DRV-Facharzt im Vergleich mit einem Kollegen an einer kommunalen Klinik jährlich bis zu 7600 Euro weniger, so der MB.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17883)
Organisationen
Marbuger Bund (1082)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »