Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung, 16.03.2009

Augenärzte im Norden machen früher Schluss

BAD SEGEBERG (di). Augenärzte in Schleswig-Holstein machen ab 16. März "Dienst nach Vorschrift". Damit schließt sich die Fachgruppe einem Aufruf der Gemeinschaft fachärztlicher Berufsverbände (GfB) und der Ärztegenossenschaft Schleswig-Holstein an.

Die Aktion ist zunächst bis zum Quartalsende befristet und umfasst reduzierte Sprechstundenzeiten und zum Teil Praxisschließungen. Damit wollen die Augenärzte "einen Vorgeschmack auf den künftigen Mangel in der ambulanten Versorgung" geben. Der Verband begründet die Aktion mit den Auswirkungen der Honorarreform, nach der den Augenärzten im Norden nur 23 Euro pro Patient im Quartal für Behandlungen zur Verfügung stehen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Stress in der Arbeit, Demenz als Rentner?

Wer sich im Berufsleben sehr gestresst fühlt, baut als Rentner schneller geistig ab. Liegt das tatsächlich an den Arbeitsbedingungen? Forscher sind dieser Frage jetzt nachgegangen. mehr »

Weg mit dem Heilpraktikerberuf!

Die Abschaffung des Heilpraktikerberufes steht im Fokus eines aktuell publizierten Memorandums. Aufgestellt hat die Forderung der neu gegründete "Münsteraner Kreis" um die Medizinethikerin Prof. Bettina Schöne-Seifert. mehr »

Klinikärzte mahnen Diabetes-Screening an

Patienten mit Diabetes müssen länger im Krankenhaus bleiben und haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen. Tübinger Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass ein Diabetes-Screening für über 50-Jährige sinnvoll ist. mehr »