Ärzte Zeitung, 23.03.2009

Hilfe für Ärzte im Südwesten angekündigt

Stuttgart (fst). Die baden-württembergische Landesregierung will "keine Ruhe geben", bis die "krasse Benachteiligung" der Ärzte im Südwesten beendet ist. Das hat Manfred Zach, Ministerialdirigent im Landessozialministerium, am Samstag beim Hausärztetag in Stuttgart angekündigt. Im laufenden Jahr stünden für die ambulante Versorgung 135 Millionen Euro weniger zur Verfügung als 2008, sagte Zach. Er kündigte für den April eine Bundesratsinitiative der Landesregierung an.

Vertreter von Hausärzteverband und Landes-AOK machten deutlich, dass sie mit dem Hausärztevertrag das KV-System hinter sich lassen wollen. Aktuell seien 405 000 Versicherte im Hausarztvertrag eingeschrieben, berichtete Dr. Christopher Hermann, Vize-Vorstand der AOK.

Mit über 3000 teilnehmenden Hausärzten sei bereits im März das Jahresziel für 2009 erreicht worden, teilte Dr. Berthold Dietsche, Hausärzteverbands-Chef in Baden-Württemberg, mit.

Lesen Sie dazu auch:
Weigeldt sieht "keinen Weg, der zur KV zurückführt"

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Viele Gesundheitspolitiker verteidigen ihr Mandat

Die Großwetterlage hat sich verändert. Doch viele Fachpolitiker schaffen den Wiedereinzug ins Parlament. mehr »

Das Trauma nach der Loveparade

Das tödliche Gedränge bei der Loveparade im Sommer 2010 in Duisburg: Im ARD-Film "Das Leben danach" geht es um die Auswirkungen auf die traumatisierten Überlebenden. mehr »