Ärzte Zeitung, 10.06.2009

Berlin begrüßt Diamorphinbehandlung

BERLIN(ami). Die Berliner Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) begrüßt die Entscheidung des Bundestages zur Diamorphinbehandlung (wir berichteten).

Eine Regelung sei dringend erforderlich gewesen, damit die Behandlung nach einheitlichen Standards und finanziell abgesichert eingeführt werden kann. Für Berlin geht die Senatorin von "höchstens 300 Schwerstopiatabhängigen" aus, bundesweit wird mit 1500 bis 3000 Patienten gerechnet. Langfristig seien in der Hauptstadt zwei Behandlungszentren geplant und im Haushalt 2010/2011 berücksichtigt.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19262)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »