Ärzte Zeitung, 16.06.2009

Ältere Migranten häufiger krank

BERLIN (hom). In Deutschland lebende ältere Migranten sind häufiger krank als Senioren ohne Migrationshintergrund. Das geht aus dem ersten Integrationsindikatorenbericht hervor, den die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), kürzlich vorgestellt hat.

Der Indikatorenbericht untersucht den Stand und den Verlauf der Integration in Deutschland in den Jahren 2005 bis 2007. Er wurde unter wissenschaftlicher Leitung des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik in Köln und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung erstellt.

Lesen Sie dazu auch:
Hoher Anteil von Migrantenkindern prägt die Pädiatrie

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »