Ärzte Zeitung, 14.07.2009

Politische Generalistin als neue Berliner Sozialsenatorin

Carola Bluhm übernimmt Ressort ab Oktober

BERLIN (ami). Im Herbst erhält Berlin eine neue Sozialsenatorin. Die 46-jährige Fraktionsvorsitzende der Linken im Abgeordnetenhaus Carola Bluhm soll die 66-jährige Heidi Knake-Werner ablösen.

Politische Generalistin als neue Berliner Sozialsenatorin

Bald Senatorin für Soziales und Arbeit: Carola Bluhm.

Foto: dpa

Knake-Werner zieht sich ab Mitte Oktober in den Ruhestand zurück. Diesen Schritt habe sie bereits seit Langem geplant und war fraktionsintern schon bekannt, bevor die Politikerin es am Sonntag der Presse mitteilte. Knake-Werner gehörte dem rot-roten Senat nun in der zweiten Legislaturperiode an. Von 2002 bis 2006 war sie auch für Gesundheit zuständig. Mit dem Neuzuschnitt der Ressorts bei der Regierungsbildung vor drei Jahren gab sie die Gesundheitspolitik ab und übernahm stattdessen Arbeit und Integration. Der Pflegebereich unterlag weiterhin ihrer Zuständigkeit. Sie richtete unter anderem für einen Runden Tisch für mehr Transparenz in der Pflegequalität ein und hat die bundespolitisch geforderten Pflegestützpunkte auf den Weg gebracht.

Nachfolgerin Carola Bluhm gilt als politische Generalistin. In der Bildungspolitik hat sich die zweifache Mutter mit einem Gemeinschaftsschulkonzept einen Namen gemacht. Auch Sozialpolitik zählt zu den Schwerpunkten der Soziologin mit Ost-Biografie. Seit 2006 sitzt sie der Linksfraktion im Senat vor.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wann Bergsteigen fürs Herz schädlich ist – und wann nicht

Forscher haben Studien zu herzkranken Bergsteigern ausgewertet und geben Tipps, was Ärzte bei welcher Krankheit beachten müssen. mehr »

Deutlich mehr Masernfälle in der Europäischen Region

In der Europäischen Region der WHO gab es 2017 eine Zunahme der Masernfälle um 400 Prozent gegenüber dem Vorjahr. mehr »

Aktionsplan soll Gesundheitskompetenz stärken

Gesundheitsinformationen sind in vielfältiger Form der Bevölkerung heute zugänglich. Doch mit der richtigen Einordnung und Umsetzung hapert es oft. Das soll sich künftig ändern. mehr »