Ärzte Zeitung online, 29.07.2009

MB-Zentrale betont: Keine Zusammenarbeit mit dem Hartmannbund

Neu-Isenburg (HL). Der Marburger Bund in Berlin betont, dass er eine Kooperation mit dem Hartmannbund in Tarifangelegenheiten ablehnt. Nach dem Tarifvertragsgesetz sei vorgeschrieben, dass eine Gewerkschaft, die Tarifvertragspartei ist, unabhängig sein müsse; diese Unabhängigkeit wolle der Marburger unbedingt waren.

Die Berliner MB-Zentrale bestätigt allerdings - wie die Ärzte Zeitung berichtet hatte-, dass es informelle Gespräche auf der Ebene der Landesverbände des Marburger Bundes und des Hartmannbundes in Sachsen gegeben habe.

Dazu teilte der sächsische HB-Vorsitzende Dr. Thomas Lipp mit, dass lediglich eine ideelle Unterstützung des Hartmannbundes besprochen worden sei. Sein Verband wolle nicht in das unmittelbare Tarifgeschäft des Marburger einsteigen oder sich daran beteiligen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Frühstück zu verzichten erhöht Diabetes-Gefahr

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Grünes Licht für die MWBO-Novelle

Weniger Richtzeiten und kompetenzbasiertes Lernen: Der Vorstand der Bundesärztekammer hat die Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung beschlossen. mehr »

Verdacht auf Kindesmisshandlung? Das sollten Ärzte dann tun

Haben Ärzte den Verdacht, dass ein Kind vernachlässigt, misshandelt oder gar missbraucht wird, sollten sie umgehend tätig werden. Wie sie vorgehen sollten, erläutert Oliver Berthold, Leiter der Kinderschutzambulanz in Berlin. mehr »