Ärzte Zeitung, 14.09.2009

Gastroenterologen sehen für Zukunft schwarz

NEU-ULM (eb). Der Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen sieht die Zukunft der medizinischen Versorgung kritisch. Grund seien die aus Sicht des Verbandes niedrigen Regelleistungsvolumen (RLV) für das vierte Quartal 2009.

Zwar habe es eine Honorarsteigerung von 4,8 Prozent für das erste Quartal 2009 gegeben, seitdem falle das RLV kontinuierlich, so der Verband. Seinen Berechnungen zufolge stehen pro Monat und Patient 9,41 Euro zur Verfügung. Somit läge das RLV bei 28,23 Euro für das vierte Quartal. Der Rückgang sei gerade in Rheinland-Pfalz "dramatisch", gab der Verband zu bedenken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »