Ärzte Zeitung, 28.09.2009

Mandate für Bahr, Bender, Lauterbach, Reimann und Widmann-Mauz

Wie haben sich die Gesundheitspolitiker aus unserer Wahlserie geschlagen? Fünf sind im Parlament, einer muss gehen.

Mandate für Bahr, Bender, Lauterbach, Reimann und Widmann-Mauz

Die meisten Stimmen unter allen gesundheitspolitischen Experten der im Bundestag vertretenen Parteien konnte Annette Widmann-Mauz auf sich vereinigen. In ihrem Wahlkreis in Tübingen gewann sie mit 55 187 Stimmen - das sind 38,9 Prozent.

Auch SPD-Politikerin Dr. Carola Reimann hat ihr Direktmandat in Braunschweig gewonnen. Die Politikerin war im Wahlkampf eher mit bildungspolitischen Themen angetreten. Sie erreichte 38,7 Prozent und damit 5843 Stimmen mehr als ihr CDU-Konkurrent.

Seinen Wahlkreis verteidigt hat auch der SPD-Gesundheitsexperte Professor Karl Lauterbach. Im Wahlkreis Leverkusen/Köln IV erreichte er 37,1 Prozent der Stimmen.

Über einen Listenplatz kommen auch die gesundheitspolitischen Experten der FDP und der Grünen in den Bundestag: Biggi Bender kann mit Listenplatz sieben auf der Grünen-Landesliste in Baden-Württemberg eine weitere Legislaturperiode im Bundestag planen, insgesamt schicken die Grünen elf Abgeordnete aus dem Ländle nach Berlin. Auch Daniel Bahr bleibt mit Listenplatz acht im Bundestag. Die FDP kann aus Nordrhein-Westfalen 20 Abgeordnete schicken.

Einen neuen gesundheitspolitischen Sprecher wird sich die Linke suchen müssen. Frank Spieth hat seinen Wahlkreis Erfurt/Weimar knapp gegen den CDU-Kandidaten verloren - 2 823 Stimmen fehlten. Für die Landesliste der Linken war er nicht aufgestellt worden. (bee)

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Lesen Sie dazu auch unsere Politiker-Portraits:
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Dr. Carola Reimann: "Ich hätte gerne vier Wochen lang gestritten"
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Daniel Bahr: "Ich kann niemals Lobbyist der Ärzte sein"
Birgitt Bender: "Ich möchte keine Honorarpolitik machen"
Frank Spieth: Sekt oder Selters für den linken Renegaten

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