Ärzte Zeitung, 13.11.2009

Vertragspartner: KBV-Chef Köhler lügt

STUTTGART (fst). Die Partner des Hausarztvertrags in Baden-Württemberg - AOK, Medi und Hausärzteverband - bezichtigen KBV-Chef Dr. Andreas Köhler der Lüge. Dabei berufen sich die drei auf Aussagen von Köhler vergangene Woche beim Bayerischen Internistenkongress in München. Dort habe Köhler erklärt, "an den Selektivverträgen ginge das Kollektivsystem kaputt", zeigen sich AOK, Medi und Hausärzteverband empört.

Als "nachweislich falsch" bezeichnete AOK-Vorstandschef Dr. Rolf Hoberg die Behauptung des KBV-Chefs, beim Hausarztvertrag in Baden-Württemberg werde "Risikoselektion" betrieben. "Herr Köhler weiß genau, dass im Hausarztvertrag multimorbide und chronisch Kranke weit überdurchschnittlich eingeschrieben sind", so Hoberg.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Was Patienten ihrem Arzt verschweigen

Als Arzt muss man damit rechnen, dass Patienten nicht alle gesundheitsrelevanten Infos offenlegen. Wann und warum sie diese verheimlichen, haben Psychologen analysiert. mehr »

Möglicher Prognosemarker entdeckt

Forscher haben einen Biomarker entdeckt, der bei Prostatakrebs-Patienten früh auf einen aggressiven Verlauf hinweisen könnte – und ein Computermodell entwickelt, das bei der Vorhersage hilft, wie sich der Tumor entwickelt. mehr »

Gewichtheben enttarnt Koronaranomalie

Krafttraining zur KHK-Prävention: Das funktionierte bei einem jungen Gewichtheber – allerdings auf unvorhergesehene Weise. mehr »