Ärzte Zeitung, 14.12.2009

Volkskrankheiten - die Kosten steigen weiter

KÖLN (iss). Bis zum Jahr 2020 werden die Kosten für die Therapie von Patienten mit Volkskrankheiten wie Diabetes, Asthma und Herzinsuffizienz von 13 auf 18,5 Milliarden Euro steigen. Das ergab eine Hochrechnung des Instituts für Medizin-Ökonomie und Medizinische Versorgungsforschung an der Rheinischen Fachhochschule Köln.

Um der Entwicklung zu begegnen, seien mehr Verantwortung und Mitwirkungspflicht der Versicherten notwendig, sagte Institutsleiter Professor Rainer Riedel. Als einen wichtigen Präventionsfaktor, der gezielt gefördert werden sollte, sieht Riedel die regelmäßige körperliche Bewegung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weniger Kardiologen = mehr Herztote?

In Bundesländern mit weniger niedergelassenen Kardiologen sterben mehr Patienten an Herzerkrankungen, so der aktuelle Herzbericht. mehr »

Personalmangel in der Pflege gefährdet Patienten

17.18Die Gesundheitspolitik der künftigen Regierung wird einen Schwerpunkt bei Pflege setzen müssen. Davon zeigen sich Fachleute im Vorfeld des Kongress Pflege überzeugt. mehr »

Fehlerquelle Datenschutzerklärung

Die meisten Praxis-Websites von Haus- und Fachärzten erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen. Das legt eine aktuelle Studie nah. mehr »