Ärzte Zeitung online, 16.12.2009

Hausarztvertrag in Bremen ist unter Dach und Fach

BREMEN (cben). Der Hausärztevertrag in Bremen zwischen dem Hausärzteverband Bremen und der AOK Bremen/ Bremerhaven ist per Verkündung des Schiedsspruches unter Dach und Fach.

Das bestätigte Bremens Hausärzte-Chef Dr. Hans Michael Mühlenfeld der "Ärzte Zeitung". Allerdings haben sich die Verhandlungspartner darauf verständigt, erst am 23. Dezember über Einzelheiten Auskunft zu geben. Dem Vernehmen nach könnte der Vertrag zum 1. Juli 2010 in Kraft treten.

Die KV Bremen (KVHB) ist an dem Vertrag nicht beteiligt, das Verhältnis zwischen KVHB und dem Hausärzteverband Bremen ist entsprechend angespannt. Erst in der letzten Vertreterversammlung haben die Vertreter sich per Beschluss vorbehalten, Hausarztassistenten in den Praxen, die dem Hausärztevertrag beitreten, den KV-Anteil der Gehaltserhöhung zu verweigern (wie berichteten).

Die Bremer Hausärzte sind mit dem Vorbild Baden-Württemberg in die Verhandlungen gegangen und wollten an der Weser eine entsprechende Lösung etablieren. Am Dienstag hat der Vorsitzende des Schiedsamtes, der ehemalige Bremer Staatsrat in der Gesundheitsbehörde Arnold Knigge, den Streit entschieden.

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