Ärzte Zeitung, 08.02.2010

Pathologen beklagen Personalmangel

KÖLN (iss). In der Pathologie gibt es immer mehr offene Stellen, während die Zahl der Fachärzte sinkt. "Die Krankenkassen sehen keinen Ärztemangel - wir schon", sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Pathologen, Professor Werner Schlake.

2008 gab es 176 offene Stellen in diesem Bereich, 70 Prozent in Kliniken. In diesem Jahr waren 1272 Pathologen tätig, im Jahr 2004 waren es 1303. "Im Bereich der Tumordiagnostik werden die Untersuchungszahlen steigen und damit mehr Pathologen gebraucht, insbesondere weil die methodischen Anforderungen sehr viel anspruchsvoller werden", sagte Schlake.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19904)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vorsicht vor Keimen im Weihwasser!

Bei Grippewellen ist auch in Kirchen die Infektionsgefahr erhöht. Die Erzdiözese Paderborn mahnt Vorsicht bei Weihwasser an, Alternativen gibt es auch zum Friedensgruß. mehr »

Beim Jobsharing nur geringer Spielraum

Ärzte mit Jobsharing-Assistenten, die falsch abrechnen und noch dazu über die erlaubte Leistungsausweitung hinaus, sollen laut BSG beide Verfehlungen zu spüren bekommen. mehr »

Pflegeversicherung 2.0 – jetzt auch mit Steuerzuschuss?

Über den Bundesrat soll ein Paradigmenwechsel in der Finanzierung der Pflegeversicherung herbeigeführt werden. mehr »