Ärzte Zeitung, 16.02.2010

BMG sieht Datenschutz gewährleistet

BERLIN (hom). Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat den Vorwurf zurückgewiesen, bei der Abrechnung von Hausarztverträgen durch private Dienstleister werde gegen datenschutzrechtliche Vorgaben verstoßen.

"Datenschutz hat für den Bundesgesundheitsminister einen hohen Stellenwert", sagte ein Ministeriumssprecher. Zuvor hatte die "Berliner Zeitung" berichtet, Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) setze sich über ein Urteil des Bundessozialgerichts hinweg, wonach keine Patientendaten an private Stellen weitergeleitet werden dürften.

Die Koalition will diese Regelung, die am 30. Juni 2010 ausläuft, um ein Jahr verlängern (wir berichteten).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »